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Glaukomvorsorge und Verlaufskontrolle (Grüner Star)

Unter dem Begriff Glaukom (grüner Star) versteht man die Schädigung des Sehnervs. Diese Schädigung kann einmal durch einen erhöhten Augeninnendruck, zweitens durch eine schlechte Durchblutung des Sehnervkopfs bedingt sein. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es zu zunehmenden Gesichtsfeldausfällen und im Einzelfall sogar zu Erblindung führen.

Wenn es erst einmal zu Schädigungen der Netzhaut und des Sehnerven gekommen ist, können wir diese nicht mehr rückgängig machen.

Daher liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Früherkennung des Glaukoms und der Kontrolle seines Verlaufes. Unsere Praxis ist mit modernen Untersuchungsgeräten ausgestattet. So setzen wir die Pachymetrie und den Keratograph ein. Da der Augeninnendruck, der durch die Applanationstonometrie oder das Non-Contact-Tonometer (NCT) bestimmt wird, von der Hornhautdicke und der Hornhautkrümmung abhängig ist, wird dieser von diesem modernen Gerät nach oben oder unten verschoben. Ist die Hornhaut zu dünn, messen wir zu niedrige Augeninnendruckwerte.

Bei einem Glaukom (Sehnervschädigung) kommt es nachfolgend zu Gesichtsfeldausfällen. Mit einer normalen Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) können erst Gesichtsfeldausfälle ermittelt werden, wenn ca. 40 bis 50 Prozent der Nervenfasern geschädigt sind. Mit einer speziellen Gesichtsfelduntersuchung, dem FDT/Matrix-Perimeter können Gesichtsfeldausfälle schon etwa drei bis vier Jahre früher aufgezeigt werden.

Weitere exakte Messungen führen wir im Augendiagnostikzentrum Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld mit einem speziellen Laserscanner, dem Heidelberg Retina Tomographen (HRT) und dem GDx Nervenfaser-Polarimeter, durch.

Sie als Patient erhalten von uns einen Glaukom-Pass. So können wir und Sie jederzeit den Verlauf Ihrer Erkrankung nachvollziehen.